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Enlight ein Photoshop Ersatz

Enlight ist eine App für iPhone und iPad. Ganz zuerst muss ich euch sagen, einfach mal schnell was damit machen geht aber um die ganzen Möglichkeiten der App auszuschöpfen müsst ihr euch schon ein wenig damit beschäftigen.

Enlight bietet euch Möglichkeiten die nahe an Photoshop heran kommen – die Betonung liegt auf heran kommen. 

Es ist sicher kein Photoshop Ersatz, auch muss man sich in die App einarbeiten, ist aber auch bei Photoshop so.

So genung gelabert kommen wir zum Punkt, ich habe die App hier im Blog schon mal vorgestellt.

Anhand eine Beispieles möchte ich euch hier zeigen was unter anderem möglich ist. Ich habe auf Facebook gesehen das Enlight immer wieder mal ein Ausgangsbild bereit stellt. Dieses kann man selber nach eigenem Gusto mit Enlight verändern.

Hier das Ausgangsbild 

 Beim Anblick dieses Bildes hatte ich sofort eine U-Bahn Station vor meinen Augen. Wie montiert man die hier rein, man benötigt dazu die ‚Mixer‘ Funktion von Enlight, zu finden unter ‚Tools‘. 
 Jetzt wählt man das Bild aus, welches man über das erste Bild legen will, in meinem Fall die U-Bahn Station. 

 Nun kann man das Bild (U-Bahn Station) mit der Pinch Bewegung vergrössern oder verkleinern, gerade so wie man es braucht.

Über die Funktion ‚Tools‘ am unteren Bildrand kann das Bild jetzt bearbeitet werden. 

 Die Blenden Funktion stellt unterschiedliche Überblendvarianten für die Überlagerung zur Verfügung. Ich habe das für meine Idee nicht benötigt, trotzdem zeige ich euch hier wie das aussieht wenn man Blenden anwählt. 

 Die 100 in Nahtlos heisst das der Effekt voll angewendet wird, mit wischen nach links kann dieser Effekt reduziert werden, mit wischen nach rechts wird dieser wieder erhöht (Ein und Ausblenden der U-Bahn Station). Mit einem Touch auf Tools kommt man wieder in das Tools Menu zurück.

Damit man die Details bearbeiten kann, muss man mit der Pinch Bewegung in das Bild einzommen. ACHTUNG: Es muss beim zommen entweder das Radieren oder Hinzufügen Werkzeug ausgewählt sein sonst wird das Bild, welches den Hintergrund überlagert, vergrössert oder verkleinert.

So nun wird es knifflig oder eben auch nicht, sowohl auf dem iPhone wie auch auf dem iPad geht das bearbeiten von Details recht zügig voran. 

Hier mal am Beispiel der Fahrräder, diesen Bereich habe ich in ca. 3 Minuten freigestellt. 

 Wenn man aus dem Bild raus zoomt ist das Resultat eigentlich sehr gut. 

 Ich habe festgestellt, dass die App selber auch erkennt was weg muss und was nicht, funktioniert mehrheitlich sehr gut.

Das Freistellen ist nun soweit abgeschlossen und das Resultat ist eigentlich sehr befriedigend. 

 Das einzige was mich noch stört, ist die Spiegelung in dem U-Bahn Schild oben. Diese Spiegelung kann man auch mit Enlight entfernen.

Im Menu unter ‚Pinsel‘ findet man einen ‚Freihand‘ Pinsel. Mit diesem und einem Eingabestift geht das umfärben des Schildes ganz leicht von der Hand. Im Bild unten ist das Schild bereits umgefärbt. 

 So das wars dann schon, unten seht ihr das fertige Bild. 

Wie ich schon Eingangs erwähnt habe ist Enlight kein Photoshop Ersatz aber für eine App die CHF 5.– kostet bietet Enlight alles was man zur kreativen Bildbearbeitung braucht und ist ihren Preis wert!

So nun kann ich dieses Bild mit dem Hashtag #EnlightThis auf Twitter teilen. 

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Enlight für das iPad

Die Enlight Version für das iPad war eigentlich für „Ende Sommer“ angekündigt, anscheinend haben die Entwickler Gas gegeben, denn das Update ist ab sofort im App-Store erhältlich.

Bis anhin gab es Enlight nur für das iPhone, jetzt haben die Entwickler daraus eine Universal Version gemacht. Wer also Enlight schon gekauft hat kann die App jetzt auch auf das iPad laden.

Ich kann Enlight nur empfehlen, ich bearbeite sehr viele Bilder mit dieser App und bin mit den eigebauten Funktionen sehr zufrieden. 

Auf dem iPad macht Enlight fast noch mehr Spass als auf dem iPhone. Die Optionen stehen am rechten Rand des Displays 

Tippt man eine Option an kommen die darin enthaltenen Funktione zu vorschein.

Sobald man die Funktion auswählt kommt man in den Bearbeiten Bildschirm. 

Hier stehen am unteren Bildschirmrand die Bearbeitungsoptionen der gewählten Funktion.

Die Bearbeitung kann im Hoch- und Querformat erfolgen. Neben dem nativen Layout für das Apple Tablet, gibt es ab sofort ein ein neues Reparieren/Flicken-Tool, der Export kann per TIFF erfolgen und mit den animierten Sessions, könnt ihr den Verlauf der Bearbeitung darstellen.

Warum ich Enlight empfehle? 

  • Komplett in deutscher Sprache
  • Bildoptimierung mit Helligkeit, Kontrast und Sättigung
  • Farbkanälen
  • Eigenen Vorgaben
  • Masken-Tools
  • Analog- und Duo-Filter mit Lichtlecks und frei wählbarer Intensität
  • lineare und radiale TiltShift-Option
  • Schwarz-Weiß-Fotografie samt Körnung, Intensität und Blendeffekten

Auch Profi-Anwender kommen nicht zu kurz.

  • Foto-Mischers um mehrere Fotos übereinander zu legen
  • Mehrkanalkurven
  • Aufblasen, Schrumpfen und Umformen von Objekten
  • universelle Masken
  • perspektivische Anpassungen
  • Rauschreduzierung

Der Download kostet CHF 5.– wem das zu viel ist der sollte ein wenig warten, die App wurde im Mai das letzte mal für CHF 1.– angeboten.

Spezielle Effekte mit Tangled FX

20140205-200205.jpg
Als ich diese App entdeckte habe ich gedacht diesen Effekt kenne ich doch von Photoshop her. Ich habe vor ca. 3 Jahren ein Tutorial gefunden mit welchem man genau diesen Effekt kreieren kann.

Hier ein Beispiel davon (Photoshop)
20140205-201256.jpg
Dieser Effekt löste bei vielen Leuten grosses Interesse aus. Deshalb erwähne ich diese App hier, zudem ist sie im Moment reduziert erhältlich (CHF 1.–).

Vor genau einem Jahr hat es Tangled FX in den App Store geschafft. Der Download ist 14,4 MB gross.

Tangled FX bietet insgesamt 16 verschiedenen Presets,
zur Verfügung stehen harte und weiche Faserstrukturen, die das Bild zum Beispiel zu einem handgezeichneten oder cartoonartigen Comic werden lassen. Hat man die ersten Bilder bearbeitet hat man schnell den Dreh raus und kann natürlich Bilder aus der Bibliothek auswählen und verschönern. Neben den 16 Vorlagen die man wählen kann, lassen sich aber auch eigene, individuelle Vorlagen erstellen.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist der Export der bearbeiteten Fotos. Auf den neusten Geräten wird die maximale Auflösung zum Weiterleiten verwendet, beim iPhone 4 ist die maximal Auflösung limitiert, beträgt aber immer noch beachtliche 2024 x 1536 Pixel ab dem iPhone 4S ist die volle Auflösung von 2448 x 3264 Pixeln möglich.

Die eigenen Fotos lassen sich auch direkt in der Dropbox ablegen, per Mail verschicken oder auf Facebook, Twitter oder Instagram teilen.

Auch wenn Tangled FX keine vollwertige Foto-App mit vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten ist, wissen die hochwertigen Ergebnisse und zahlreiche Anpassungsoptionen absolut zu überzeugen. Falls ihr noch weitere Beispiele sehen wollt, könnt ihr euch die Screenshots im App Store ansehen oder auf Twitter nach #tangledfx suchen.