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Meine Spielhallen Klassiker kommen für die mobilen Devices

Äh, ist das wirklich schon über 30 Jahre her, als ich in der Spielehalle Unsummen von Geld in die Automaten gesteckt habe um Ghost’N Goblins oder 1942 zu spielen.

Capcom kündigt jetzt an, dass genau diese und andere Titel demnächst auf iOS und Android erhältlich sein werden.

Folgende Klassiker sind angekündigt, 1942, Ghosts’N Goblins, Ghouls’N Ghosts sowie Wolf of the Battlefield: Commando.

Die alten Namen werden einfach mit „Mobile“ erweitert. Es wird den klassischen Spielablauf geben sowie einen Casual Mode. Da nicht alle Smartphone Besitzer einen Joystick und Buttons parat haben gibt es Anpassungsmöglichkeiten für die Steuerung.

Wem diese Titel nichts sagen, sind ja nicht alle so alt wie „moi“, hier ein kurzer Überblick, was Euch erwarten wird.

  • 1942 Mobile: Ein Shooter der vertikal scrollt, gegnerische Flugzeuge abschiessen und das eigene vor Treffern schützen 
  • Ghosts’N Goblins Mobile: Ein Jump and Run/Action-Plattformer mit hohem Schwierigkeitsgrad. Ziel, Prinzessin retten.
  • Ghouls’N Ghosts Mobile: Grösserer und besserer Nachfolger von Ghosts’N Goblins, setzt da an, wo der Vorgänger geendet hat.
  • Wolf of the Battlefield: Commando Mobile: Nochmal ein Shooter der vertikal scrollt, Horden von Gegnern müssen mit Gewehr und Granaten vernichtet werden.

Capcom verrät leider noch nicht wann genau die Games kommen werden. Auch das Geschäftsmodell ist nicht bekannt, ich hoffe, dass Sie sich für eine einmalige Zahlung entscheiden (die Hoffnung stirbt zuletzt), es kann natürlich auch sein das man sich für Freemium entscheidet (was Scheisse wäre)

Ich würde locker mal einen Fünfer dafür bezahlen – aus nostalgischen Gründen. Und da es noch mehr so alte Zocker wie mich gibt, wäre das wohl das besser Geschäft für Capcom. Ich glaube nicht das man mit der Neuauflage dieser „Klassiker“ viel mehr als die Nostalgiker wie mich anlockt.

Einmal dafür bezahlen würde ich sofort, aber die In-App-Scheisse unterstütze ich nicht.

Ankündigung Capcom

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WhatsApp E2E mit Hintertür

Nachdem im letzten Jahr Facebook vollmundig verkündete das WhatsApp jetzt eine Ende zu Ende Verschlüsselung bietet, dachten viele das man jetzt auf der ’sicheren‘ Seite sei.

Leider muss ich Euch hier enttäuschen, Tobias Boelter ein Kryptografie- und Securityforscher der Berkley-Universität in Kalifornien hat festgestellt, dass Facebook, die eigentlich sichere Technologie von Open Whisper Systems, erweitert hat. Die Erweiterung erlaubt es Facebook, unbemerkt vom Nutzer, neue Schlüssel zu erstellen. Dadurch ist das Unternehmen fähig, Zugriff auf den Inhalt eines Chats zu nehmen und diesen an Behörden weiter zu leiten. Um dies zu bewerkstelligen muss das Unternehmen ein wenig den Server belügen, schon werden die Nachrichten erneut verschickt.

Facebook hat die volle Kontrolle über die Server, die Clients und die Erzeugung der Schlüssel, somit also kein Problem dies zu bewerkstelligen und der Betroffene User merkt davon rein gar nichts. Also hat man hier eine nette Hintertür eingebaut.

Alle die jetzt wieder sagen, ich habe nichts zu verbergen, denen sage ich, du weisst nicht ob du das was du heute kommunizierst nicht doch schon morgen gerne verbergen möchtest.

Facebook hat seine Nutzer angelogen, ob diese Lücke beabsichtigt oder unbeabsichtigt eingebaut wurde spielt hier keine Rolle, das Unternehmen hat behauptet, dass nur die beteiligten Nutzer die Konversation lesen können.

Wer also dem Unternehmen und WhatsApp als Dienst vertraut hat, ist gut beraten sich umgehend nach einer Alternative umzuschauen.

Artikel The Guardian:  https://www.theguardian.com/technology/2017/jan/13/whatsapp-backdoor-allows-snooping-on-encrypted-messages

Enlight ein Photoshop Ersatz

Enlight ist eine App für iPhone und iPad. Ganz zuerst muss ich euch sagen, einfach mal schnell was damit machen geht aber um die ganzen Möglichkeiten der App auszuschöpfen müsst ihr euch schon ein wenig damit beschäftigen.

Enlight bietet euch Möglichkeiten die nahe an Photoshop heran kommen – die Betonung liegt auf heran kommen. 

Es ist sicher kein Photoshop Ersatz, auch muss man sich in die App einarbeiten, ist aber auch bei Photoshop so.

So genung gelabert kommen wir zum Punkt, ich habe die App hier im Blog schon mal vorgestellt.

Anhand eine Beispieles möchte ich euch hier zeigen was unter anderem möglich ist. Ich habe auf Facebook gesehen das Enlight immer wieder mal ein Ausgangsbild bereit stellt. Dieses kann man selber nach eigenem Gusto mit Enlight verändern.

Hier das Ausgangsbild 

 Beim Anblick dieses Bildes hatte ich sofort eine U-Bahn Station vor meinen Augen. Wie montiert man die hier rein, man benötigt dazu die ‚Mixer‘ Funktion von Enlight, zu finden unter ‚Tools‘. 
 Jetzt wählt man das Bild aus, welches man über das erste Bild legen will, in meinem Fall die U-Bahn Station. 

 Nun kann man das Bild (U-Bahn Station) mit der Pinch Bewegung vergrössern oder verkleinern, gerade so wie man es braucht.

Über die Funktion ‚Tools‘ am unteren Bildrand kann das Bild jetzt bearbeitet werden. 

 Die Blenden Funktion stellt unterschiedliche Überblendvarianten für die Überlagerung zur Verfügung. Ich habe das für meine Idee nicht benötigt, trotzdem zeige ich euch hier wie das aussieht wenn man Blenden anwählt. 

 Die 100 in Nahtlos heisst das der Effekt voll angewendet wird, mit wischen nach links kann dieser Effekt reduziert werden, mit wischen nach rechts wird dieser wieder erhöht (Ein und Ausblenden der U-Bahn Station). Mit einem Touch auf Tools kommt man wieder in das Tools Menu zurück.

Damit man die Details bearbeiten kann, muss man mit der Pinch Bewegung in das Bild einzommen. ACHTUNG: Es muss beim zommen entweder das Radieren oder Hinzufügen Werkzeug ausgewählt sein sonst wird das Bild, welches den Hintergrund überlagert, vergrössert oder verkleinert.

So nun wird es knifflig oder eben auch nicht, sowohl auf dem iPhone wie auch auf dem iPad geht das bearbeiten von Details recht zügig voran. 

Hier mal am Beispiel der Fahrräder, diesen Bereich habe ich in ca. 3 Minuten freigestellt. 

 Wenn man aus dem Bild raus zoomt ist das Resultat eigentlich sehr gut. 

 Ich habe festgestellt, dass die App selber auch erkennt was weg muss und was nicht, funktioniert mehrheitlich sehr gut.

Das Freistellen ist nun soweit abgeschlossen und das Resultat ist eigentlich sehr befriedigend. 

 Das einzige was mich noch stört, ist die Spiegelung in dem U-Bahn Schild oben. Diese Spiegelung kann man auch mit Enlight entfernen.

Im Menu unter ‚Pinsel‘ findet man einen ‚Freihand‘ Pinsel. Mit diesem und einem Eingabestift geht das umfärben des Schildes ganz leicht von der Hand. Im Bild unten ist das Schild bereits umgefärbt. 

 So das wars dann schon, unten seht ihr das fertige Bild. 

Wie ich schon Eingangs erwähnt habe ist Enlight kein Photoshop Ersatz aber für eine App die CHF 5.– kostet bietet Enlight alles was man zur kreativen Bildbearbeitung braucht und ist ihren Preis wert!

So nun kann ich dieses Bild mit dem Hashtag #EnlightThis auf Twitter teilen. 

Launch Center Pro

Launch Center Pro hat auf dem iPhone ein Update spendiert bekommen welches nun auch die Möglichkeit bietet direkt aus dem heute Widget Aktionen und Apps zu starten. 

 
Es können bis zu neun Aktionen, beim iPhone 4s, im Heute Widget hinterlegt werden. So kann man ohne Umweg darauf zugreifen, egal ob man in Day One einen speziellen Eintrag machen will oder in einer Kalender-App einen neuen Eintrag erstellt – Launch Center Pro macht es möglich.

Launch Center Pro bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten Abläufe und Aktionen zu vereinfachen. Gemäss der Entwickler werden über 100’000 Apps unterstützt, mit dem Zugriff auf IFTTT erweitern sich die Möglichkeiten noch.

Aktuell kann Launch Center Pro für CHF 4– aus dem App Store geladen werden. Normalerweise kostet die praktische App für das iPhone CHF 5.–. Die App fürs iPad ist leider noch mit dem Widget ausgestattet, ein entsprechendes Update soll aber bereits in kürze folgen.

Enlight für das iPad

Die Enlight Version für das iPad war eigentlich für „Ende Sommer“ angekündigt, anscheinend haben die Entwickler Gas gegeben, denn das Update ist ab sofort im App-Store erhältlich.

Bis anhin gab es Enlight nur für das iPhone, jetzt haben die Entwickler daraus eine Universal Version gemacht. Wer also Enlight schon gekauft hat kann die App jetzt auch auf das iPad laden.

Ich kann Enlight nur empfehlen, ich bearbeite sehr viele Bilder mit dieser App und bin mit den eigebauten Funktionen sehr zufrieden. 

Auf dem iPad macht Enlight fast noch mehr Spass als auf dem iPhone. Die Optionen stehen am rechten Rand des Displays 

Tippt man eine Option an kommen die darin enthaltenen Funktione zu vorschein.

Sobald man die Funktion auswählt kommt man in den Bearbeiten Bildschirm. 

Hier stehen am unteren Bildschirmrand die Bearbeitungsoptionen der gewählten Funktion.

Die Bearbeitung kann im Hoch- und Querformat erfolgen. Neben dem nativen Layout für das Apple Tablet, gibt es ab sofort ein ein neues Reparieren/Flicken-Tool, der Export kann per TIFF erfolgen und mit den animierten Sessions, könnt ihr den Verlauf der Bearbeitung darstellen.

Warum ich Enlight empfehle? 

  • Komplett in deutscher Sprache
  • Bildoptimierung mit Helligkeit, Kontrast und Sättigung
  • Farbkanälen
  • Eigenen Vorgaben
  • Masken-Tools
  • Analog- und Duo-Filter mit Lichtlecks und frei wählbarer Intensität
  • lineare und radiale TiltShift-Option
  • Schwarz-Weiß-Fotografie samt Körnung, Intensität und Blendeffekten

Auch Profi-Anwender kommen nicht zu kurz.

  • Foto-Mischers um mehrere Fotos übereinander zu legen
  • Mehrkanalkurven
  • Aufblasen, Schrumpfen und Umformen von Objekten
  • universelle Masken
  • perspektivische Anpassungen
  • Rauschreduzierung

Der Download kostet CHF 5.– wem das zu viel ist der sollte ein wenig warten, die App wurde im Mai das letzte mal für CHF 1.– angeboten.

Sonos Update Version 5.4

Sonos hat heute die Version 5.4 ihrer Controller App verteilt, diese beinhaltet Soundverbesserung für den Play:1. Wenn du die Lautstärke aufdrehst, stimmt Sonos 5.4 den Gesang jetzt besonders fein ab. Der Sound wird noch klarer und natürlicher und zusätzlich, bei Kombination mit einem SUB, optimierte Bassfrequenzen. 

Die Zufallswiedergabe in der Sonos App zeigt ab jetzt die nächsten Titel in der neuen, geänderten Reihenfolge an. Das Update enthält ein paar praktische Add-ons für die Fans von Google Play Music und TuneIn.

Heimkino Wireless 5.1 Sound, bis jetzt war es zwingend nötig ein Sonos Produkt mit einem Ethernetkabel an einen Router anzuschließen, um 5.1 (oder auch nur 3.1) Sound zu erleben. Mit dem Sonos 5.4 Update kannst du einen SUB und die hinteren Lautsprecher in deinem Heimkino vollkommen kabellos verwenden.

Ich habe nur Play:1 Lautsprecher in meinem Sonos Netzwerk und kann nach kurzem erstem antesten bestätigen das diese noch besser klingen. Natürlich muss nicht nur die App mit dem Update versehen werden sondern auch Boxen in deinem Netzwerk.

Apple Music (Fazit Teil 1)

Nachdem Apple mit iOS 8.4 die Music App optisch und inhaltlich angepasst hat und ich ein paar Tage damit herum experimentiert habe, kann ich ein erstes kurzes Fazit liefern.

Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, was aber eigentlich normal ist bei einem totalen Redesign einer App.

Viele vermissen sicher den Menüpunkt Playlists (beim iPhone, auf dem iPad ist dieser nach wie vor vorhanden), wer auf den Menüpunkt Connect verzichten kann, hat die Möglichkeit diesen zu deaktivieren. 

 Dazu muss man lediglich in den iOS-Einstellungen im Bereich Allgemein die Einschränkungen aktivieren und dort Apple Music Connect deaktivieren. 

 Danach ist der Menüpunkt Playlists wieder mit einem Klick erreichbar. 

 
Spotify hat beim mobilen Streaming die Nase vorn

Beim online Streaming hat man mit einer geringen Bandbreite im mobilen Funknetz das nachsehen. 

Ich habe das günstigste Abonement von Swisscom (0,2 MB download) während ich mit Spotify ohne Probleme Musik hören kann, sieht das bei Apple Music anders aus.

Mindestens einen Song lang kommt die Musik abghackt bei mir an, danach ist es aber ‚fast‘ unterbruchslos möglich, die Musik zu hören.

Bei Spotify ist das besser gelöst, man kann die Qualität der abgespielten Songs so anpassen, dass man sehr gut mit einer geringen Bandbreite ohne Unterbrechung Musik hören kann.

Da könnte Apple noch nachbessern, bis jetzt hat man keine Möglichkeit die Streaming Qualität anzupassen. Unterwegs ist es mir egal wenn ich die Qualität der abgespielten Songs runterschraube.

So das wärs für’s erste nun setze ich mich vor den Kühlschrank…wir hatten heute 38.1 Grad im Schatten, im Moment sind es immer noch 30 Grad (21:10 Uhr).