Datenkrake

Auszug aus Zeit online

Google beteuert bislang, dass Street-View-Autos versehentlich in WLANs auch E-Mails und Passwörter abgriffen. Ein öffentlicher FCC-Bericht zeigt nun etwas anderes.

Der eigentliche Fakt war letztlich nicht so dramatisch, die Kommunikationspolitik von Google dazu darf jedoch getrost als Desaster gelten:

Seit 2010 gibt es diese Gerüchte.

Nach einer Klage von deutschen Datenschützern Im April 2011 wurde zumindest erreicht, dass Google sich öffentlich dazu äußerte.

Nach einem Jahr mit diversen Dementis und Beteuerungen von Google, alles sei ein Zufall und ein Versehen gewesen, kommt heraus, dass die Datensammlung wohl doch Absicht war.

Software wurde bewusst programmiert.

Der nun einsehbare FCC-Bericht kommt zum Schluss, dass der verantwortliche Entwickler die Software bewusst geschrieben haben muss. Er dachte, dass Informationen wie zum Beispiel Suchanfragen möglicherweise die Internet-Suche verbessern könne, heißt es als Begründung. Erst als ihm ein Mitarbeiter des Suchmaschinen-Bereichs gesagt habe, solche Informationen hätten für Google keinen Wert, habe er die Idee aufgegeben.

Pikant, der Programmiere hat das gesamte Street-View Team per E-Mail darüber informiert – bei Google herrscht wohl digital Amnesie.
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Google ist mit dem Inhalt des Berichtes nicht unbedingt einverstanden,

Nun ja, war ja nicht anders zu erwarten von der Datenkrake, hier findet ihr den ganzen Bericht

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